Gegen den Beschluss der Bürgerversammlung vom 13. März 2025 über den Kredit für den Neubau eines Kunstrasenfeldes auf der Sportanlage Grünfeld in der Höhe von 2,1 Mio. Franken wurde eine Abstimmungsbeschwerde erhoben. Das Departement des Innern hat diese Anfang Dezember vollumfänglich abgewiesen. Seitens Stadt wurden keine Verfahrensfehler erkannt, auch konnte sich die Bürgerschaft ausreichend und umfassend über den Kredit für das Kunstrasenfeld informieren.

Die Abstimmungsbeschwerde wurde nun an das Verwaltungsgericht weitergezogen. Der auf Herbst 2025 geplante Baustart verzögert sich damit weiter. Geplant war, dass das Kunstrasenfeld im Frühjahr 2026 fertiggestellt ist.

Im Grünfeld fehlt es an Trainingsplätzen
In der Sportanlage Grünfeld gibt es aktuell fünf Naturrasen-, drei Kunstrasen- und drei Faustballfelder mit Naturrasen. Verschiedene Vereine nutzen die Plätze intensiv. Das Platzangebot ist bereits heute knapp. Die Wasserversorgung Rapperswil-Jona muss per Gesetz die Schutzzone um das Pumpwerk Grünfeld vergrössern. Sie braucht dazu die Fläche eines Faustballfeldes und eines Trainingsplatzes. Die Stadt will deshalb ein neues Kunstrasenfeld als Ersatz bauen. Kunstrasenfelder erlauben eine intensivere Nutzung, vor allem auch im Winter und bei Regen. Die Bürgerversammlung sagte im März 2025 «Ja» zum entsprechenden Baukredit.