Stadtrat will Industriestandort Buech stärken

Der Stadtrat unterstützt die Verlängerung der Buslinie 636 von Uznach via Schmerikon nach Jona ab dem Fahrplanjahr 2027. Damit soll das Industriegebiet Buech, der grösste Industriestandort in Rapperswil-Jona mit über 1800 Arbeitsplätzen, besser an die Region Linth angebunden werden. Damit die Verlängerung der Buslinie umgesetzt werden kann, ist jedoch gleichzeitig die Zustimmung der anderen betroffenen Gemeinden sowie ein positiver Entscheid des kantonalen Amtes für öffentlichen Verkehr (AöV) notwendig.

Eine Auswertung des AöV zeigt, dass viele Arbeitnehmende im Buech aus Uznach und Schmerikon pendeln. Heute ist das Gebiet ab dem Bahnhof Jona nur über die Buslinie 995 erschlossen. Für zahlreiche Pendlerinnen und Pendler ist die Verbindung wegen langer Reisezeiten und mehrerer Umstiege oft wenig attraktiv. Die geplante Verlängerung der Linie 636 von Uznach schafft eine direkte Verbindung und erhöht damit den Reisekomfort und die Attraktivität des Standortes Industriegebiet Buech.

Der Stadtrat erwartet, dass damit der Pendlerverkehr reduziert und der öffentliche Verkehr attraktiver wird. Zudem können sich mittel- bis langfristig Chancen ergeben, Erschliessungslücken in Bollingen und Wurmsbach zu schliessen. Für die zusätzlichen Fahrten auf dem Gemeindegebiet entstehen jährliche Mehrkosten von Fr. 31'900.—, die im Budget 2027 berücksichtigt werden.

Stadt richtet Stadtpreise neu aus: nächste Verleihung im 2028

Der Stadtrat passt den Durchführungsrhythmus der Stadtpreisverleihungen an. Die Stadtpreise werden neu alle vier Jahre verliehen. Bisher fand die Verleihung alle zwei Jahre statt. Dieser Rhythmus hat sich aus Sicht des Stadtrats als zu kurz erwiesen.

Die Stadtpreise werden seit 2017 in verschiedenen Kategorien vergeben. Mit dem neuen Vierjahres-Rhythmus erhalten die Stadtpreise aus Sicht des Stadtrates mehr Gewicht und Bedeutung, gleichzeitig sinken Aufwand und Kosten. Dem Stadtrat ist es ein Anliegen, dass die Preisträgerinnen und Preisträger auch weiterhin in einem würdigen Rahmen geehrt werden. Mit weniger Durchführungen ist das weiterhin möglich – bei gleichzeitig tieferen Kosten.

Die nächste Stadtpreisverleihung ist für das Jahr 2028 geplant; 2026 findet keine Stadtpreisverleihung statt.