Stadtrat bewilligt bessere Beleuchtung für Beachfelder im Grünfeld
Die Beleuchtung der Beachvolleyballfelder auf der Sportanlage Grünfeld wird optimiert. Statt wie geplant eines einzelnen zentralen Lichtmasts werden vier diagonal angeordnete Lichtmasten installiert.
Damit kann der Trainings- und Spielbetrieb auf den drei Spielfeldern rundum auch bei weniger Tageslicht jederzeit gewährleistet werden. Die bessere Beleuchtung bringt den Nutzenden einen klaren Mehrwert. Insbesondere die Trainingszeiten des Volleyball-Clubs können dadurch erheblich verlängert werden. Die Sportanlage kann so zeitlich und saisonal besser ausgelastet werden. Die optimierte Lösung berücksichtigt zudem eine mögliche spätere Erweiterung der Anlage von drei auf vier Beachvolleyballfelder.
Für das Projekt waren im Budget 2026 bereits Fr. 52'000.– eingestellt. Da die ursprünglich vorgesehene Lösung mit einem zentralen Lichtmast nicht zweckmässig ist, betragen die Gesamtkosten neu rund Fr. 100'000.–. Der Stadtrat hat deshalb einen Nachtragskredit von Fr. 48'000.– zulasten der Erfolgsrechnung 2026 bewilligt.
Inklusionscheck wird durchgeführt
Der Stadtrat hat der Durchführung eines sogenannten Inklusionschecks zugestimmt. Mit dem Check wird systematisch erfasst, wie gut die Stadt heute auf die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet ist. Der Inklusionscheck dient als Analyse- und Steuerungsinstrument. Er zeigt auf, wo bereits gute Voraussetzungen bestehen und wo Verbesserungen möglich sind. Damit erhält die Stadt eine fachliche Grundlage, um Massnahmen zur Barrierefreiheit und Inklusion gezielt zu prüfen und zu priorisieren.
Angeregt wurde der Inklusionscheck ursprünglich von der SP Rapperswil-Jona. Im Budget 2026 wurden Fr. 13'000.– dafür eingestellt. Die gemeinnützige Stiftung «Enable Me» hat für die Durchführung eine Offerte über Fr. 11'500.– eingereicht. Der Check wird voraussichtlich während neun bis zwölf Monaten laufen und von einer internen Arbeitsgruppe begleitet.
Neue Ombudsfrau für die Stadt
Sabine Müller wird per 1. Juni 2026 neue Ombudsperson der Stadt Rapperswil-Jona. Der Stadtrat hat sie als Nachfolgerin von Dr. Viviane Sobotich gewählt.
Dr. Viviane Sobotich hatte die Stadt 2025 darüber informiert, dass sie per 1. Januar 2026 als Ombudsperson der Universität St. Gallen gewählt wurde und das Mandatsverhältnis mit der Stadt beenden möchte. Umgehend wurde daraufhin die Suche nach einer Nachfolge an die Hand genommen.
Sabine Müller verfügt über mehrere Jahre Erfahrung aus ihrer Arbeit bei der Ombudsstelle der Stadt Winterthur. Mit der Wahl stellt der Stadtrat sicher, dass die Ombudsstelle der Stadt ohne Unterbruch weitergeführt werden kann.