Der Stadtrat hat sich in den vergangenen Monaten vertieft mit der Frage befasst, wie am Standort Lido wieder ein Freibad realisiert werden könnte. Dafür wurden sechs Konzeptvarianten geprüft. Diese zeigen auf, welche baulichen, betrieblichen und finanziellen Möglichkeiten am Standort Lido bestehen.

Die Varianten unterscheiden sich insbesondere beim Umgang mit den bestehenden Beckenanlagen, beim Umfang der Neubauten, bei der Integration bestehender Gebäude, bei der Eingangsorganisation, beim Gastronomiekonzept sowie bei der Abgrenzung zwischen öffentlichem Raum und Freibadbetrieb.

Sorgfältige Grundlage für spätere Entscheide

Die berechneten Grobkosten für die geprüften Varianten reichen je nach Ausgestaltung von 17,7 Mio. Franken bis 25,2 Mio. Franken. Die nun vorliegende Planung dokumentiert, welche Chancen und Einschränkungen bestehen und mit welchen Kosten zu rechnen wäre.

Der Stadtrat hält fest, dass mit der Genehmigung des Variantenberichts kein Entscheid für den Bau eines Freibads im Lido verbunden ist. Der Bericht schafft eine belastbare Grundlage für spätere politische und finanzielle Entscheide. Das weitere Vorgehen wird im Rahmen der Investitionsplanung zum Budget 2027 festgelegt. Dabei ordnet der Stadtrat das Projekt in die Gesamtbetrachtung aller anstehenden Investitionen ein. Entscheidend sind die finanzielle Tragbarkeit, die Prioritäten der Stadtentwicklung und der Nutzen für die Bevölkerung.